Gemeinde Stein misst Aquaflow aufgrund von Überschwemmungen

aquaflow_opbouw2 Im vergangenen Jahr entstanden bei einigen Bewohnern in einer Straße der Gemeinde Stein nach starken Niederschlägen in den Kellern Feuchtigkeitsprobleme. Die Gemeinde untersucht die Ursache dieser Probleme, sowohl innerhalb der eigenen Kanalisation als auch im Hinblick auf das Verhältnis zwischen Grund- und Oberflächenwasserstand. Dafür setzt die Gemeinde eine Reihe von telemetrischen Datenloggern von I-Real ein.

Untersuchung
Das Kanalisationssystem auf dem Gebiet der Gemeinde scheint nach der Untersuchung den geltenden Normen zu entsprechen. Vor allem nach dem Anlegen einer Aquaflowkonstruktion, wobei der Unterbau der Fahrbahn zeitweise das Regenwasser aufnimmt und so weniger Wasser im selben Moment durch die Kanalisation abgeleitet werden muss. Die Gemeinde Stein setzt Logger von I-Real für die Untersuchung ein, um herauszufinden, ob die Aquaflowkonstruktion gut funktioniert und ausreichende Wassermengen festhält und in den Boden eindringen lässt.

Hauskanalisation
Eine der Ursachen kann die Kanalisation der Bewohner selbst sein. Es ist möglich, dass auf dem Gelände des Eigentümers die „Hauskanalisation“ das Regenwasser nicht vollständig verarbeiten konnte und über das Regenrohr zurück in die Wohnung geleitet wurde. Dabei kann dann, falls das Haussystem nicht wasserdicht ist, Wasser ausgetreten sein. Zudem kann rund um die Wohnungen Wasser stehen geblieben sein, dass langsam in den Boden eindringt. Auf dem eigenen Gelände liegt jedoch die Verantwortung beim Eigentümer, allerdings untersucht die Gemeinde gerne, ob die Aquaflowkonstruktion die Ursache ist.

Andere Ursachen
Die Aquaflowkonstruktion und die „Hauskanalisation“ sind nicht die einzigen Ursachen, die untersucht wurden. Auch der Grundwasserstand wurde analysiert. Dieser liegt jedoch auf einer Tiefe von -10 bis -12 Metern unter der Bodenoberfläche, wodurch dieser fast keinen Einfluss auf das Eindringen in die Kanalisation hat. Aber es scheint, dass das Oberflächenwasser eine Rolle bei den Feuchtigkeitsproblemen der Bewohner spielt. Offenbar versickert dieses bei starken Regenfällen nicht schnell genug. Das Problem liegt allein auf oder rund um das bestimmte Gelände. Und da die Bewohner angegeben haben, dass die Probleme ab dem Zeitpunkt aufgetreten sind, zu dem die Gemeinde die Aquaflowkonstruktion für die Fahrbahn angelegt hat, ist es interessant zu messen, wie schnell oder langsam das Oberflächenwasser durch die Grundschicht wegsickert. Auch diese Stände werden von der Gemeinde gemessen, sodass bald ein umfassendes Bild von der Situation entsteht.

Aquaflow
Aquaflow werkingDie Aquaflowkonstruktion sorgt dafür, dass Regenwasser, das auf asphaltierte Straßen fällt, im Unterbau der Straße gesammelt wird. Das Regenwasser, das von der Fahrbahn und den Bürgersteigen stammt, läuft über Straßenabläufe in das Aquaflowsystem oder läuft über einige (Not-)Überläufe in die kombinierte Kanalisation. Bei starkem Regenfall ist das gesamte Wasser nach einer Stunde abgeleitet oder über lange Erdpfähle in eine tiefere Bodenschicht eingedrungen. Für die Messung des Wasserstands wurden in die Konstruktion eine Reihe von Wasserstandgruben integriert. I-Real stattet diese mit telemetrischen Datenloggern aus, damit die Gemeinde beurteilen kann, ob das System ordnungsgemäß funktioniert. Diese Daten werden in der H2gO-Anwendung entschlüsselt, woraufhin die genaue Ursache für die Feuchtigkeitsprobleme im Keller analysiert werden kann.

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